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Zahnarztphobie ist was?

Mit derZahnarztangst (Zahnarztphobie)wird viel Geld gemacht, die ganzen Test am Markt helfen wenig bis gar nicht. Zum Glück braucht es aber keine Tests, keine Tabellen, oder „Angst Fragebögen“. Haben Sie sich einmal überlegt was eigentlich ZahnarztAngst ist? Es handelt sich um gespeicherte Erinnerungen – meistens negative Erinnerungen aus der Kindheit – die in eine potentielle Zukunft projiziert werden! Noch nie aber hat ein Mensch in der Vergangenheit, oder in der Zukunft gelitten, alles passiert nur JETZT.

Wir versprechen Ihnen, Sie werden keine Schmerzen haben, Sie müssen nur im Jetzt bleiben (aufmerksam bleiben) und uns rechtzeitig sagen, wenn etwas unangenehm wird. Wir sind aufmerksam und nicht mit dem Kopf „beim Ferrari“; wenn Sie rechtzeitig sagen „du, ich spür noch was“, oder „du, ich fühl mich unwohl“, dann brechen wir sofort die Behandlung ab und verschwinden aus Ihrem Mund. Vor Schmerz hat jeder Mensch Angst, Schmerzen werden Sie aber keine haben und für Scham und/oder ein Gefühl des ausgeliefert sein, lassen wir zusammen keinen Raum. Leider sind meistens weder der Patient, noch der Arzt aufmerksam, den Patienten plagen Schuldgefühle, Scham und Hilflosigkeit und der Arzt ist mit seinem Kopf ebenfalls häufig woanders, so entsteht ein ungutes Gefühl – Angst ist dann die Konsequenz.

Viele Menschen kommen und beginnen sich für Ihren Zahnstatus zu rechtfertigen – wir unterbrechen dann immer, denn wir sind keine Richter, wir sind „Zahnprofis“. Jeder Mensch hat seine Geschichte, jeder Mensch hat seine Erlebnisse und Erfahrungen gemacht, über die kein anderer urteilen soll. Wieso Sie also „kaputte Zähne“ haben interessiert uns nicht, wir sind an Lösungen interessiert, wie Sie aus der Leidspirale entfliehen können! Das beginnt mit Verstehen, dann geht es weiter mit Verhalten ändern und schließlich Zahnthema vergessen, denn Zähne sind nicht alles im Leben.

In unserer „modernen“ Welt rennt sehr viel „verkehrt“ rum, nehmen Sie sich z.B. das Phänomen Burn Out. Was bedeutet es es für etwas zu brennen? Und wie ist es, wenn sie darauf brennen den Geschmack des Lebens zu kosten? Wir alle kennen dieses Gefühl, es macht uns lebendig, wir schmecken, riechen, fühlen und leben intensiver. Aber was genau spüren wir da in uns und wie wollen wir das benennen? Müssen wir es überhaupt benennen? Und wie sieht es mit einer anderen Fassette dieses Spektrums aus? Mit dem Sich-nicht-die Finger-verbrennen oder dem Nichts-anbrennen-lassen? Welche Antennen haben wir da um keinen “Hausbrand” zu verursachen?

Viele ExpertInnen beschäftigen sich zurzeit mit dem Ausgebranntsein, ist es ein kulturelles oder ein Zeitphänomen? Und wenn es ein Burn out Syndrom gibt, wie nennen wir dann die Gesundung – Burn in, oder vielleicht Erleuchtung des Lebensbrennstoffes? Nehmen sie sich nun eine Minute Zeit und überlegen sie sich aus welchen Essenzen ihr Lebensbrennstoff zusammengesetzt ist und Sie werden merken, dass es kein Burn Out gibt, es ist ein Zeitphänomen – Schlagwort Medikalisierung.