Sehr geehrter Herr Belsky

Vielen Dank für die Möglichkeit, hier an Sie Fragen zu stellen, von was ich gerne Gebrauch mache:

Vor ziemlich genau 96 Stunden (4 Tagen) hatte ich eine Zahnextraktion des Zahnes 14. Diese verlief ohne Komplikationen und der Zahn war kaum 2 Minuten nach erstem Ansetzen der Zange draussen. Anschliessend kratzte mein Zahnarzt noch das entzündete Gewebe raus, weil es vorgängig zu einer Wurzelspitzenentzündung gekommen ist (der Zahn wurde vor fast 10 Jahren wurzelbehandelt inkl. eine Revision kurze Zeit danach).

Bei mir stellt sich nun die Frage, ob die Wundheilung normal verläuft. Irgendwie sieht es 96 Stunden später immer noch so aus wie nach 48 Stunden. Das heisst, eine weiss-gelbliche Fibrinschicht, welche aber nicht durchgehend zu sein scheint (schwierig zu beurteilen, da sich auch Speichel und Speichelbläschen davor befinden) und welche hin und wieder mal nach dem essen teilweise weg ist (trotzt grosser Vorsicht). Zudem zwickts, stichts, ziehts, brennts, kribbelt es im Bereich der Wunde immer noch ziemlich, fast unverändert im Vergleich zu den vorherigen Tagen. Es sind nicht Schmerzen in dem Sinne, aber doch ziemlich deutliche Missempfindungen. Zudem sind Teile der Wundränder gerötet, was ich als negatives Zeichen werte.

Ich pass beim reinigen des restlichen Mundraumes sehr gut auf, ich spüle sehr sanft mit Chlorhexidin (wie verordnet), rauche kaum (48 Stunden nach der Ex keine einzige, seither 2 Zigaretten pro Tag – also bisher erst 4 nach der Ex), trinke Null Alkohol, esse nur weiches und nichts heisses, trinke nur stilles Wasser etc.

Nach dem Ziehen eines Weisheitszahnes vor 7 Jahren hatte ich danach weniger Unannehmlichkeiten trotz weniger Vorsicht, soweit ich mich noch erinnern mag.

Was meinen Sie dazu?

Freundliche Grüsse

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