Sehr geehrter Herr Belsky!

Schon jetzt ein herzliches Dankeschön für Ihre Bemühungen und Ihren persönlichen Einsatz!

Da ich vor ca. vor einem dreiviertel Jahr begonnen habe sämtliche alten Zahnfüllungen (schon damals Keramikinlays) durch neue ersetzen zu lassen, habe ich aktuell keine wirklichen Probleme mit meinem Gebiss. Allerdings entwickelte sich im Zuge dieses Austauschs eine fürchterliche Angst davor, meine Zähne trotz bester Pflege und Versorgungen kurz-, oder mittelfristig verlieren könnte, und ich schon sehr früh in einen Kreislauf von Brücken und Prothesen komme und mein Leben damit vorbei wäre (deshalb bin ich schon in psycho-therapeutischer Behandlung). Meine Zahnärzte (ich habe auf Grund meiner Paranoia bereits 4 ZÄ im letzten Jahr aufgesucht) sind alle der Meinung, dass ich bei gleichbleibend guter Mundhygiene und regelmäßigen ZA-Kontrollen diese Ängste nicht haben brauche. Ich würde Sie daher um Ihre persönliche Einschätzung meiner Zahnsituation bitten.

Zu meinen Zähnen: Wie anhand der Röntgenbilder ersichtlich, habe ich in den Backenzähnen Keramikinlays / -teilkronen. Teilkronen deshalb, weil mein ZA meinte, dass die Zähne so stabiler und besser geschützt sind. Die Prämolaren hat er mit Komposit versorgt, weil er mir versichert hat, dass diese bei dieser Größe nicht weniger gut halten… Wurzelkanalbehandlungen habe ich keine. In meinen Frontzähnen oben habe ich jeweils eine Füllung (Zwischenraum 11 und 21). Meine unteren Schneidezähne sind auf Grund des Platzmangels schief – hier raten mir ZÄ und Kieferorthopäden zu einer Regulation.

  1. Ich fürchte mich schon jetzt davor, wenn die Inlays altersbedingt, oder aus einem anderen Grund wieder gewechselt werden müssen und das eventuell nicht ohne WKB möglich ist. Meine Schreckensvorstellung ist, dass ich sehr viele Zähne wurzelbehandeln muss / dann schlussendlich verlieren könnte.
  2. Die Füllungen in meinen vorderen Schneidezähnen oben nicht dicht sind und das übersehen werden könnte – trotz Röntgen und regelmäßigen Kontrollen und ich dann auch dort WKB brauchen könnte (kann das übersehen werden?)
  3. An den Innenseiten meiner 2er oben, habe ich anatomisch bedingte Grübchen, die kleine Verfärbungen haben. Alle ZÄ haben diese kontrolliert. Ich habe aber Angst, dass dort Karies ist, die wiederum zu WB führen kann. Kann man als ZA ausschließen, dass dort bereits Karies ist (Sonde)
  4. Durch die neuen Inlays ist mein Biss geringfügig verändert. Ich habe jetzt früheren Kontakt mit meinen Vorderzähnen als mit den hinteren. Eine KFOin hat mit Bisspapier und Scan kontrolliert und nichts auffälliges bemerkt. Meine Befürchtung ist aber, dass nun die vorderen Zähne 4er und Schneidezähne Schaden (Zahnbruch) von dem ständigen Vorkontakt nehmen könnten. Da ich aber eine Kieferorthopädische Therapie beginnen möchte, wird der Biss ja wieder verändert!? Das bringt mich zu meine nächsten Bedenken:
  5. Durch die Schienen- bzw. Zahnspangenbehandlung befürchte ich, dass meine Zähne insgesamt mehr Schaden nehmen könnten, als es ihnen gut tun würde. Ich bin 36 Jahre. Die bisher aufgesuchten KFO meinten, dass eine Behandlung für die Inlays und Teilkronen aber kein Problem darstellt. Wie ist hier Ihre Erfahrung?

Vielen Dank, dass sie sich Zeit für meinen Roman nehmen!

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