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Hallo zusammen,

da ich sehr oft viele beiträge bei der Online Recherche gelesen habe und auch über die Hilfsbereitschaft hier überzeugt war wollte ich selbst ein Post machen.

Hallo zusammen,

ich möchte hier kurz meine Geschichte teilen und hoffe auf ähnliche Erfahrungen oder ein paar hilfreiche Einschätzungen von euch.

Vor etwa 1,5 Jahren wurde bei einer Routinekontrolle beim Zahnarzt eine weiße Stelle im Mundboden entdeckt. Der Zahnarzt überwies mich direkt an einen MKG-Arzt für eine Biopsie.

Der erste Arztbesuch war leider ein Albtraum: Statt Aufklärung oder der angeordneten Biopsie machte man mir panische Angst – es könne Krebssein bzw. nach einigen Jahren dazu führen, und es stünden mir radikale OPs bevor (Gewebeentnahme von der Haut für die Zunge usw.). Mein Körper war verständlicherweise im absoluten Alarmmodus.

Ich habe mir daraufhin sofort eine zweite Meinung eingeholt. Dieser Arzt war deutlich ruhiger, sah zwar die Veränderung, stufte sie aber als unkritisch ein und überwies mich an die Uniklinik.

Ein vorheriger Abstrich war negativ.

Die Biopsie in der Uniklinik brachte dann zum Glück die erlösende Entwarnung: Keine Dysplasie (gutartig).

Seitdem gehe ich alle 6 Monate zur Kontrolluntersuchung. Auch bei der letzten Kontrolle im Juni war zum Glück alles unauffällig. Schmerzen oder Brennen habe ich an der Stelle zu keinem Zeitpunkt gehabt. Es ist einfach “etwas Fremdes”, was dazu führt, dass mein Kopf sich stark darauf fixiert und ich am liebsten alle 10 Minuten nachschauen möchte.

Was bei mir zudem eine große Rolle spielt: Ich bin ein extrem starker Knirscher. Ich trage zwar eine Aufbissschiene, die eigentlich jedes Jahr erneuert wird, aber selbst diese ist bei mir regelrecht alle 6 bis 7 Monate komplett durchgeknirscht.

ich danke euch jetzt schon einmal für die unterstützung……

jaroslav belsky Answered question