Guten Tag DDR. Belsky,

hier melde ich mich wieder bei Ihnen, da ich wirklich i.M. sehr verzweifelt bin.

Meine Geschichte:

Vor 6 Wochen wurde mein 37er entfernt. 45 min. hat’s gedauert.

Nach 3 Tagen starke Schmerzen und ein ZA hat eine trockene Alveole festgestellt.

2x wurde mir eine festwerdenden Paste reingelegt. Schmerzen immer noch da. Ein anderer ZA hat mir 4x Streifen reingelegt. Schmerzen wurden nicht besser.

Überweisung zum Oralchirurgen. Dieser entfernte den Streifen und riet mir, meinen Mund nach jedem Essen mit Chlorhexamed zu spülen.

1 Woche lang war ich schmerzfrei, bis sich ein Essensrest in die Wunde reingesetzt hat.

Essensrest wurde entfernt, aber die Schmerzen blieben.

2 Ärzte (auch ein MKG-Chirurg) sagten mir, dass die Wunde normal aussehen würde und die starken Schmerzen normal wären und machten sonst nichts. Der MKG-Chirurg hat mir Amoxi-Clav verschrieben.

Das war an einem Freitag. Samstags drauf bin ich zum Notdienst, dieser war Oralchirurg.

Dieser sagt mir auch, dass die Wunde oberflächlich normal aussehen würde, aber hat mit einer Art Spatel tiefer gebohrt und gesagt, dass sich da eine Entzündung entwickelt hätte.

Das war vor 3 Wochen.

Er hat die Wunde “leicht” angefrischt, totes Gewebe entfernt und einen Zink-Eugenol-Anästesiepulver-Streifen reingelegt. 1 Woche lang bin ich jeden Tag zum wechseln hingefahren.

Die 2 Woche legte er mir einen Jodoformstreifen in die Wunde. Zwischendurch bekam ich die nächste 20er Packung Amoxi-Clav.

Nebenbei möchte ich erwähnen, dass ich bis dato bereits 6x Amoxicillin 1000 und 2 x Clindamycin seit Januar genommen habe.

Seit ca. 1,5 Wochen ist die Wunde “offen”, aber die Schmerzen sind immer noch da.

Zwischendurch war ich bei 2 Zahnärzten(auch ein anderer MKG-Chirurg). Beide sagen auch, dass die Wunde jetzt wirklich gut aussehen würde. Der MKG-Chirurg hat nebenbei festgestellt, als er meine Zunge gesehen hat, das ich einen Mundpilz hätte und hat mir letzten Freitag Ampho-Moronal Lutschtabletten verschrieben.

Selber gebe ich mir Solcoteryl-Paste in die Wunde, damit ich essen kann.

Gestern habe ich Spargelsuppe gegessen(ohne Stückchen) und seitdem habe ich wieder ganz enorme Schmerzen, so dass ich am liebsten gegen die Wand fahren möchte.

Heute morgen bin ich wieder zu dem Oralchirurgen gefahren, der mich die 3 Wochen behandelt hat.

Dieser fummelte ohne Handschuhe in meinem Mund rum und hat ganz feste ganz hinten im Mund irgendwo gegengedrückt und gesagt, dass ich eine extreme Muskelverspannung hätte und er jetzt nicht wüsste, ob die Schmerzen daher kommen, oder von der Wunde.

Ich habe ihn angefleht, die Wunde zu spülen, da ich einen Speiserest von der Spargelsuppe vermutete. Das machte er nicht und verschrieb mir Voltaren 50 und ich sollte die Wunde äußerlich mit Legased abtupfen.

Ich füge mein aktuellstes Panorama-Röntgenbild bei und würde mich sehr über Ihre Einschätzung freuen, sofern das überhaupt möglich ist.

Vor Schmerzen weiß ich schon nicht mehr was ich tue und habe einfach nur Angst und vermute, dass sich bei mir auch allmählich Depressionen entwickeln könnte, da ich nur noch weinen muss vor Schmerzen.

Hängt die Wundheilungsstörung auch mit dem Pilz zusammen? Ist es doch der 38er, der jetzt wandern könnte und in die Wunde gelangen könnte.

So viele MKG-Chirurgen haben sich die Wunde angeguckt und keiner kann was finden. Sollte ich nochmals irgendwo anders hingehen, oder muss man wirklich noch 3 Wochen nach anfrischen der Wunde mit so starken Schmerzen rechnen??

Viele Grüße nach Wien

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