Sehr geehrter Herr DDr. Belsky,

gegen Ende Mai hat mein Weisheitszahn links unten begonnen weiter durchzubrechen, aber es nicht geschafft. Das Zahnfleisch bedeckt zu einem Teil noch immer den Zahn, sodass es schwierig für mich war, die Stelle gründlich zu reinigen und sich schlussendlich in den Backentaschen Essensreste angesammelt haben. Dadurch ist es dann zu einer Entzündung gekommen und ich hatte für zwei Wochen sehr starke pochende Schmerzen.

Nachdem ich den Zwischenbereich bei meinem Zahnarzt reinigen ließ und für fast einen Monat zwei Mal täglich Chlorhexamed als Mundspülung verwendet habe, ist die Entzündung zurückgegangen und ich war wieder schmerzfrei. Seit ein paar Tagen hat sich glaube ich wieder etwas angesammelt und der selbe Bereich tut mir weh. Ich bin eigentlich sehr gewissenhaft beim Zähneputzen, verwende Zahnseide, Mundspülungen, Zahngel, und habe mir jetzt extra noch eine rotierende elektrische Zahnbürste zugelegt, nur komme ich scheinbar unter das Zahnfleisch nicht so leicht ran…

Mir wurde damals von zwei Zahnärzten empfohlen, diesen Zahn operativ zu entfernen, da es wahrscheinlich immer wieder zu einer Entzündung kommen würde und der Zahn zu wenig Platz zum Durchbrechen hat.

Da ich aber eine große Angst vor einer Operation (und vor allem den Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen) habe sowie als „Bluterin“ ein solcher Eingriff nicht ungefährlich ist, möchte ich eine Weisheitszahn-Op eher umgehen. Ich habe allerdings gelesen, dass man bei einer Perikoronitis auch „ein Stück vom Zahnfleisch“ entfernen kann und das helfen könnte, den Bereich wieder einwandfrei zu putzen.

Was sagen Sie dazu? Anbei ein Röntgenbild.

Liebe Grüße
Sandra

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