dentale Mythen

Milchzähne können vernachlässigt werden!?

wieso glauben das viele Menschen?

Niemand sagt uns, dass Kinder bekommen und Kinder groß ziehen hauptsächlich nur Arbeit bedeutet. In den Medien und von unseren Verwandten werden Kinder als was liebliches, schönes dargestellt, für viele Eltern kommt es dann aber nach der Geburt zu einem bösen erwachen. Plötzlich ist etwas da, das man nicht mehr abstellen kann, von dem man sich nicht mehr nach Lust und Laune abwenden kann, das lange Zeit Energie saugt – Kinder. Kommt dann noch schlechte Aufklärung hinzu, dann sind viele Eltern mit der Kinderpflege überfordert und nicht allzu selten bleiben so Kinderzähne auf der Strecke. Viele Eltern wissen nicht, dass man Kindern Zähne putzen sollte und das bis zum 10 Lebensjahr!

Ursprung des Zahnmythos?

Kinder hatten nicht immer diesen Stellenwert in unserer Gesellschaft, den sie heute haben. Lange Zeit lies man den Nachwuchs nebenher vegitieren, starb das Kind, dann war das eben so. Vor noch nicht allzulanger Zeit redeten Kinder Eltern mit per Sie an, aber als die Wirtschaft Kinder als Verkaufsmotor erkannten, begann sich das gesellschaftliche Kinderbild zu ändern. Menschen in der Gruppe handeln nicht rational, sondern emotional, redet man der Gruppe etwas ein, dann folgt diese meistens, ohne viel zu überlegen.

Diesen Umstand macht sich Marketing zu nutzen, obwohl es sich für den Einzelnen nie so anfühlt. Der Einzelne glaubt immer er handelt nach freiem Willen, aber es hat einen Grund, wieso sich plötzlich viele von einem Tag auf den anderen z.B. Bärte wachsen lassen. Häufig ist der Einzelne auf die Veränderungen, die das unbewußte Folgen mit sich bringt, nicht vorbereitet, er beugt sich dem gesellschaftlichen Willen, denn man will ja dazu gehören und nicht alleine dastehen.

Kinder werden heute als was zu Beschützendes, Liebliches, als der Sinn des ganzen Lebens dargestellt, die Aufklärung bezüglich Verantwortung, Arbeit und Energieraub hinkt hinter dem medial vermittelten Idealbild hinterher. Ist es dann einmal soweit gekommen, dass sich elterliche Fehler eingeschlichen haben, dann werden diese nicht gern zugeben und man sucht Ausreden – naja, die Milchzähne sind nicht so wichtig, fallen ja eh aus. 

Denta Beauté klärt auf

Tipps und Tricks

Beginne die regelmäßige Zahnreinigung schon beim Durchbruch des ersten Milchzahns mit einer Kinderzahnbürste – ohne Druck und ohne Zahnpasta, die mechanische Reinigung ist am wichtigsten. Nach dem Putzen keine zuckerhaltigen Produkte mehr anbieten (auch Milch nicht). Bring das Kind rechtzeitig mit in die Zahnarztpraxis, damit es die Atmosphäre kennen lernt, ohne behandelt zu werden. Verwende höchstens eine erbsengroße Menge Kinderzahnpasta sobald das Kind ausspucken kann, ohne schäumende Tenside, Süß- und Zuckeraustauschstoffe, synthetische Aroma, denn das regt die Kinder nur zum runterschlucken an. Ritualisiere das Putzvergnügen im Zuge der Körperhygiene mit einem kleinen Lied oder Vers. Putze die Zähne des Kindes bis zum zehnten Lebensjahr zweimal am Tag nach, denn erst mit ca. 10 Jahren ist Ihr Kind von seinen motorischen Fähigkeiten soweit ausgereift, dass eine gute selbstständige Mundhygiene überhaupt erst möglich wird.

Gemeinsam das Zahnleid beenden!

Milchzähne zu schützen ist wichtig, denn immerhin müssen diese zwölf Jahre gute Dienste leisten und das nicht nur als Kauwerkzeuge. Gesunde Milchzähne sind für die Sprachentwicklung, Kieferwachstum, Koordination der mimischen Muskulatur ebenso bedeutend wie für die Ästhetik und somit für das Selbstwertgefühl deines Kindes wichtig. Wenn das Kind bereits kariöse Zähne hat, dann gehören diese saniert, auch in Vollnarkose wenn nötig. Ein Zahnarzt, der dir zu keiner Therapie rät hat von der Kinderzahnheilkunde keine Ahnung, denn die kariösen Zähne sind wie ein Streuherd und gefährden das restliche Gebiss. „Mein Kind nascht eigentlich sehr selten Zucker“ denken viele Eltern, allerdings essen wir nur einen kleinen Teil als Zucker an sich, der größte Anteil versteckt sich in fertigen Produkten. Es ist nicht immer leicht, den Zucker in Lebensmittel zu erkennen, da sich die Industrie oft der wissenschaftlichen Namen bedient:

  • Saccharose (Rübenzucker) = Haushaltszucker
  • Glukose = Traubenzucker
  • Fruktose = Fruchtzucker
  • Laktose = Milchzucker
  • Maltose = Malzzucker

Alle Zuckerarten (auch Honig) haben die gleichen negativen Auswirkungen: Sie verursachen Karies, vor allem, wenn Zucker oder zuckerhaltige Lebensmittel häufig zwischendurch gegessen werden. Zucker bildet Beläge, Beläge sind ein Nährboden für Bakterien, Bakterien verursachen Karies, Karies ist eine vermeidbare Zahnerkrankung.

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