Lieber Dr. Belsky!

Ich bin auf Ihre Webseite aufmerksam geworden und konnte insbesondere durch das Forum bereits hilfreiche Kenntnisse gewinnen. Danke für dieses Angebot.

Ich bin derzeit wegen meines Backenzahns 47 in Behandlung. Seit einer Woche ist dieser nicht mehr kälteempfindlich und seit drei Tagen komplett schmerzfrei. Er weist eine geringe Mobilität in der Stufe 1 auf. Der Zahn hat vor 5 Jahren eine Kompositfüllung erhalten und im gleichen Zug wurde einer der Höcker (zu Zahn 46 – Mundhöle) mit Komposit rekonstruiert. Ich presse nachts wohl leicht und werde mir noch eine Aufbissschiene besorgen.

Eine Wurzelbehandlung wurde gestern eingeleitet. Dabei hat man auch einen Riss (Foto mit Markierung „1“) nachverfolgt. Laut Behandler würde sich der Riss nicht in den Bereich unter der Pulpa (Foto mit Markierung „2“) weiterentwicklen.

Meine Fragen:

  1. Wie würde man hinsichtlich des Risses verfahren? – Mein Zahnarzt hat angeboten den Riss noch ein wenig weiterzuverfolgen (aufzubohren) und dann mit einem Komposit zu verschließen. Wobei er die Außenwand des Zahns samt Riss so belassen würde.
  1. Ich habe nach Rissen recherchiert. Scheinbar kann man einen solchen auch mit einer Klammer stabilisieren. Macht so etwas in meinen Fall Sinn? (Hintere beide Höcker sind noch intakt).
  1. Krone, keine Krone oder andere Lösung?
  1. Foto mit (Markierung “3”). Könnte der schwarze Halbkreis im Knochen eine Entzündung darstellen, die von dem Riss begünstigt wird und wenn ja welche Behandlung könnte am zielführendsten sein um den Knochen in diesem Bereich vor einem Backterieneintrag aus der Mundhöle möglichst zu verschonen?
  1. Macht es aus Ihrer Sicht (rein medizinisch/nicht finanziell) überhaupt Sinn die Wurzelbehandlung/Erhaltung des Zahns abzuschließen?

Vielen Dank & einen schönen Gruß

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