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Sehr geehrter Dr. Belsky,

mir wurde am Mittwoch (25.11.) der 5er im Unterkiefer rechts gezogen oder besser gesagt raus gehebelt. Die ganze Behandlung hat sich fast 2 Stunden hingezogen (2x Röntgenbild, Betäubung auffrischen). Mein Zahnarzt war schon damals unglücklich mit der Situation, weil die Wunde einfach nicht bluten wollte. Er hat die Wunde dann vernäht, weil sie doch sehr groß war. Am Freitag (27.11.) wurden die Schmerzen dann so schlimm, dass ich nochmal zu meinem ZA bin und er verschrieb mir dann Antibiotikum. Am WE bin ich dann mit meinen Schmerzen einmal durch die Hölle und zurück. Kein Schmerzmittel hat mehr geholfen. Montag (30.11.) wieder zum ZA. Er hat dann die Naht geöffnet und eine Alveolitis sicca kam zum Vorschein. Er hat den Knochen nochmal aufgefrischt und einen Streifen eingelegt. Die Schmerzen wurden besser und ich konnte endlich mal wieder ein paar Stunden schlafen. Am Mittwoch (2.12.) wurde der Streifen gewechselt und von da an wurden die Schmerzen wieder schlimmer. Mein Zahnarzt hatte mich dann am Freitag (4.12.) schon gefragt, ob ich mal eine Chemo hatte, weil die Wunde so gar nicht anfangen will zu heilen. Ich bekam dann am Freitag ein anderes Medikament eingelegt (schwarze Farbe). Das hat den Kiefer dann richtig schön betäubt. Die Wirkung hält auch bis heute ganz gut an, worüber ich sehr froh bin. Gestern war ich zur Kontrolle. Heilen tut immer noch nichts, aber er will jetzt trotzdem erstmal abwarten. Ich mache mir jetzt doch schon langsam Sorgen. Soll das jetzt alles so offen bleiben oder gibt es nicht auch andere Möglichkeiten? Ich kann mir auch die Wurzeln der beiden Nachbarzähne anschauen. Ist das normal? Woran erkennt man, dass die Wunde anfängt zu heilen? Ist es jetzt ein gutes Zeichen, dass ich nur noch selten Schmerzen habe oder wirkt vielleicht das Betäubungsmittel noch nach 5 Tagen? Für die Beantwortung meiner Fragen, wäre ich Ihnen wirklich sehr dankbar.
Mit frdl. Grüßen

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