Lieber Herr Dr. Belsky,

ich habe folgendes Problem. Ich war über Jahre bei einer Zahnärztin, die 1x pro Jahr ein OPG anfertigte und mir immer wieder versicherte, das Gebiss sei absolut kariesfrei. Im Anhang finden Sie ein Bild von 2015, die von 2016 und 2017 rückt sie nicht mehr heraus, weil sie jetzt wohl merkt, dass sie etwas übersehen hat. Die 8er oben wurden in der Zwischenzeit gezogen.

Nun habe ich massive Karies zwischen den 7er und 6er oben. Im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung meiner Frontzähne, die ich noch einmal machte, weil ich damals keinen Retainer hatte und sich die Zähne wieder sehr verschoben, war mein Kieferorthopäde beim Röntgen geradezu entsetzt. Man sieht auf dem Panorama seit 2010 deutlich beginnende Karies, die “jedem Studenten hätte auffallen müssen” – so seine Worte.
Schlussendlich wurden alle Zähne jetzt mit Keramikinlays behandelt, 3x CP, 1x P. Und wir wissen nicht, ob die in kurzer Zeit noch einmal Probleme bereiten werden (bei einem anderen Zahnarzt). Und: Ein Zahn war schon 2015 hin und wieder schmerzhaft und ich habe das mehrfach bei der Ärztin angesprochen (das ist der Zahn mit der tiefsten Karies, der direkt überkappt wurde). Sie meinte immer wieder: Da ist wirklich nichts.

Meine Frage ist nun: Ist es sinnvoll, gegen diese Zahnärztin vorzugehen? Mein Kieferorthopäde meinte, normalerweise urteilt er nicht über Kollegen. In diesem offensichtlichen Fall (und die Karies war 2016 und 2017 ja noch deutlicher ausgeprägt), wäre es sinnvoll mit ihr zu sprechen, dass Sie sich den meinen entstandenen Kosten für die Inlays geteiligt. Was meinen Sie dazu? Herzlichen Dank!

PS: Könnten Sie mir sagen bei der Gelegenheit noch sagen, wie gefährdet die unteren Backenzähne aussehen? Diese haben noch eine Kunststofffüllung, ich habe aber Angst, dass diese so tief ist und beim Austausch gegen ein Inlay in einer Wurzelkanalbehandlung endet.

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