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Curcimin, der gelbe Curry-Wirkstoff, könnte laut Resultaten einer asiatischen Studie einen positiven Effekt auf die kognitiven Fähigkeiten älterer Menschen haben.

Vorausgegangene Studien beschieben die Effektivität einer höheren Curry-Konsumation als potentes Antioxidans, ebenso auf entzündungshemmende Qualitäten und auf die Plaque-Entwicklung – eine epidiologische Evidenz ist jedoch nicht gegeben.

Ein Wissenschafterteam von der National University of Singapore, Republic of Singapore unter der Leitung von Dr. Tze-Pin Ng untersuchte anhand der Daten von 1.010 nicht-dementen 60-93jährigen Asiaten eine mögliche Assoziation des Konsums von gelbem Curry auf kognitive Fähigkeiten. Die Patienten wurden in drei Gruppen hinsichtlich der konsumierten Menge eingeteilt. Der MMSE (Mini-Mental State Examination) diente der Bewertung der kognitiven Fähigkeit.

Probanden, die Curry „gelegentlich“ oder „oft oder sehr oft“ konsumierten hatten einen deutlich besseren MMSE-Score als jene, die Curry „nie“ oder „nie oder selten“ in ihren Speiseplan aufnahmen.

Die Autoren fassen zusammen, dass bei älteren Männern die Konsumtion von gelbem Curry mit einem tendenziell positiven Effekt hinsichtlich der kognitiven Leistung assoziiert sein könnte und regen abschließend zu weitern diesbezüglichen Studien an.

Quelle:
Epidemiology; 2006, American Journal of Epidemiology; 2006, 164: 898-906
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