Hallo,
bei mir fing alles damit an, dass Ende Oktober mein oberer Schneidezahn eine recht große Füllung bekam. Anfangs gab es keine Probleme aber Mitte Dezember fing der Zahn dann an zu Schmerzen. Also zurück zum Zahnarzt, der dann die Füllung nochmals austauschte. Das half aber gar nicht und die nächste Diagnose lautete Zahnnerv gereizt und erst einmal abwarten, er könnte sich wieder erholen, was aber schon mal ein, zwei Monate dauern könnte. Also habe ich es bis Ende Februar ausgehalten, aber geändert hatte sich nicht. Beim Besuch beim Zahnarzt Anfang März hieß es dann, es hilft nur eine Wurzelbehandlung, die auch gleich in Angriff genommen wurde. Bei dieser Behandlung zeigte sich dann auch, dass der Nerv schon eiterte und beim anschließenden Röntgenbild sah man auch, dass am Ende der Wurzelspitze schon der Knochen in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Wurzel wurde dann mit einem Medikament gefüllt und nach einer Woche stand dann ein Austausch des Medikaments auf dem Plan. Da das alles immer noch nicht zu einer wesentlichen Besserung führte (mittlerweile hatte ich auch eine Woche Antibiotika genommen, als letzte Hofnung), sollte eine Wurzelspitzenresektion her.

Die wurde dann am 8.4. vorgenommen (der Chrirurg meinte auch man könnte deutlich sehen, dass die Entzündung in den Knochen übergegangen ist) und da die Wurzel immer noch mit einem Medikament versehen war, wurde in der gleichen Behandlung die Wurzel endgültig gefüllt. Am 16.4. wurden dann die Fäden gezogen und der Chirurg war mit dem, was er sah eigentlich recht zufrieden. Er meinte dann, das die Aufbissschmerzen nun eigentlich weg sein müssten, was ich gar nicht beantworten konnte, da ich bis dahin vermieden hatte, den Zahn irgendwie zu belasten, also sagte ich ihm nur, das sich der Zahn noch recht dumpf und fremd anfühlen würde, wenn ich mit der Zunge dagegen drücken würde oder mal mit den gegenüberliegenden Zähnen aufbeißen würde., was er aber als normalen Zustand empfand.

Auf meinen Hinweis, dass der Wundbereich immer mal wieder ziepen und drücken würde sagte ich ihm, worauf er erwiderte, dass das wohl noch von den Fäden kommen würde und sich das, da diese nun gezogen wurden, ändern sollte. Aber bisher hat sich da wenig getan, deshalb meine Frage, kann es sein, das sich knapp 10 Tage nach einer Wurzelspitzenresektion immer noch solche Schmerzen und Druckgefühl im Wundbereich bemerkbar machen können oder muss ich davon ausgehen, dass die OP leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.

Wie lange könnte denn so etwas noch andauern (im Internet liest man ja immer etwas von 4-8 Tagen die man Schmerzen hat) und wird sich dieses dumpfe oder Fremdkörpergefühl auch noch legen?

Sollte ich den Zahn noch weiter schonen, ermutigt durch den Hinweis des Chrirurgen, versuche ich nun schon ab und zu mal den Zahn beim Essen einzubinden.

Viele Grüße und ein frohes Osterfest
Baldur

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