Lieber Dr Belsky!

Möglichst kurz: WB 21 ca 1983, WB 22 ca 2005. Anfang 2010 gleichzeitige WSR 21 und 22 wegen Schmerzen [U]ohne[/U] retrograde Füllung. WB-Revision an 21 und 22 nun vor kurzem sicher lege artis durchgeführt. Im 21 wurde Watte gefunden! (eigentlich toll, dass der fast 30 Jahre gehalten hat, oder?) Im Rö Aufhellung über beiden Wurzelspitzenresten.

Seit der WSR, die mit einer zeimlichen Narbe abgeheilt ist, eigentlich immer ziehende Beschwerden im Narbenbereich. Daneben aber auch ein komisch dumpfes Druckgefühl, jedoch [U]kein[/U] Schmerz.

Unklar war beim letzten Rö, ob die Aufhellung durch den doch recht massiven Eingriff bedingt ist, oder durch ein Rezidiv. Bei weiteren Beschwerden WSR II empfohlen (seit der Revison vor ca 1 Woche weiter Ziehen der Narbe, Druckgefühl, manchmal auch pochendes Gefühl). Hoffe nun natürlich, dass das alles abheilt, aber wenn nicht…

Deshalb die Fragen: macht eine zweite WSR, auch mit retrograder Füllung, wirklich Sinn? Bin sicher nicht wehleidig, aber der Eingriff im Februar war schon sehr schmerzhaft.
Falls die beiden Zähne ex gehen (bin schon auf das schlimmste vorbereitet): wie ist die ehrliche Prognose für Implantate in diesem Bereich nach Entzündung und WSRs? Sinsulift wohl unumgänglich, oder? Wie lange dauert das ganze bis zum fertigen Implantat? Wie ist das mit den Provisorien – 12,11,21,22 sind seit 1994 [U]verblockt[/U] überkront, wobei 11,12 glücklicherweise noch immer leben)? Neben dem ästhetischen Problem sehe ich vor allem eine Beeinträchtigung des Sprechens durch die plötzliche Veränderung aller oberen Schneidezähne. Das wäre für mich beruflich sehr problematisch, wenn ich nur mehr lispeln könnte.

Danke.

PS: Ihr zweiter Dr. stammt aus der Molekularbiologie?

Answered question