Lieber Herr Dr Belsky,

Ich hab ein gewaltiges Problem und zwar ich war heute bei meiner Zahnärztin zur Weisheitszahn Extraktion

Am Anfang verlief alles ganz normal ich würde eingespritzt es wurde auch alles taub Zungen und Lippe und auch das freilegen des Zahnfleisches verlief ohne Schmerzen.

Dadurch, dass der Zahn aber sehr stark entzündet ist, müsste der Zahn zunächst zerteilt werden um gezogen werden zu können und da fingen die Probleme an. Als die Ärztin den Bohrer ansetzte, verspürte ich plötzlich einen extrem starken Schmerz, der für mich absolut nicht auszuhalten war. Sie spritzte mehrmals nach doch Ohne Erfolg, die Anästhesie wollte einfach nicht anschlagen.

Das ging sogar so weit, wenn die Helferin dem Betreffenden Zahn mit dem Sauger zu Nahe gekommen ist, hab ich auch das fast schon nicht mehr ausgehalten, an ein Bohren war nicht zu denken, sodass die Behandlung abgebrochen werden musste 😕
Das ganze wurde so vernäht hab Schmerzmittel und Antibiotika verschrieben bekommen und soll am Donnerstag wieder kommen zur Besprechung wie es nun weiter geht.

Das komische an der Sache ist (und das kann sich auch meine Zahnärztin nicht vorstellen) das der Zahn so keinerlei Schmerzen verursacht.

Unter diesen Schmerzen kann ich mir eine erneute Extraktion absolut nicht vorstellen ich halte diese Schmerzen nicht aus!

Da die ZÄ meinte das die Spritze nicht wirkt, liegt daran, dass die Entzündung so stark ist und da die Spritze einfach nicht wirkt.

Nun meine Frage, ist es möglich das die GKK unter diesen Umständen eine Extraktion unter Vollnarkose bezahlt? Die Behandlung ist ja auf Grund der starken Entzündung absolut medizinisch notwendig und unter einer bei mir wirkungslosen Lokalanästhesie absolut nicht durchführbar sodass das für mich die einzige Möglichkeit ist den Zahn doch noch raus zu bekommen. Ich bin ohnehin schon ein Angstpatient und das heute hat mir absolut den Rest gegeben …

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