Sehr geehrte Damen und Herren!
Mir sind vor ca. 2 Jahren alle Zähne im Oberkiefer gezogen worden. Dann hat mein Zahnarzt 6 Implantate gesetzt und ich habe mich für eine fest verschraubte Plastikprothese entschieden. Leider war damals noch nicht bekannt, dass ich Knirscher bin, also einen besonders hohen Kieferdruck habe. Daher habe ich die neue Prothese schon nach 3 Wochen kaputt gebissen. Die Aufbißschien vertrage ich nicht, weswegen ich derzeit in eine Logopädie bin. Nun bin ich eher da was man einen schlampingen Menschen nenne. Mein Zahnarzt behauptet, dass die Haltbarkeit der Implantate von der Reinigung der selben stark abhängt. Bei einer fest verschraubten Lösung müsste man, seiner Meinung nach, eine Zahnseide unter der Prothese einfädeln und jedes Implantat von links und rechts reinigen. Das wären bei jedem Putzen 12 Einfädelungen. Mir gelingt nicht einmal eine. Daher ist er nicht mehr bereit dein fest verschraubte Lösung bei mir zu machen. Er möchte nur eine herausnehmbare Lösung machen , wo ich dann die Implantate direkt reinigen kann. Neben der Tatsache, ich trage gerade eine Kassen Prothese zum herausnehmen, dass ich gerne fest verschraubte Zähne habe, habe ich auch die Angst, ich verlege meine Brillen an dauernd, dass ich auch meine teuren Zähne verlegen oder im Waschbecken kaputt machen würde. Das lässt mich von einer herausnehmbaren Lösung zurückschrecken. Auf der anderen Seite möchte ich natürlich, dass die Implantate möglichst lange halten. Man weiß ja nicht ob sich nicht das Kiefer zurückbildet und dann, wenn diese ausfallen sollten, keine mehr nach zu setzen sind. Daher bin ich in einer echten Zwickmühle die ich nicht zu lösen vermag.
Wenn mich hier jemand seriös beraten könnte wäre ich sehr dankbar.
mfg Oliver Fuchs

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