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[b]In der Regel sind Diabetiker heutzutage über die Folge- und Begleiterkrankrungen des Diabetes umfassend informiert. Und doch wissen erstaunliche 64% nichts über die Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und Diabetes. [/b]

Lediglch 38% der Befragten ist bewusst, dass Parodontitis den Diabetes negativ beeinflussen kann. Medizinische Untersuchungen haben ergeben, dass unbehandelte Entzündungsherde im Mund sogar zu einer erhöhten Insulinresistenz und somit zu einer drastischen Verschlechterung der Blutzuckerwerte führen.

Diabetiker zählen grundsätzlich zu den Risikopatienten; die Wahrscheinlichkeit an Parodontitis zu erkranken ist zudem dreimal höher als bei Menschen ohne Diabetes. Bei der Behandlung entzündeter Zahnfleischtaschen reicht oft eine konventionelle mechanische Therapie nicht aus, um eine parodontale Stabilität wiederherzustellen. Weitergehende Behandlungsmaßnahmen z.B. eine Lokal-Antibiose, sind daher kaum vermeidbar. Bei der Selektion geeigneter Präparate gilt es die Belastung des Gesamtorganismus so gering wie möglich zu halten und gezielt nur die paropathogenen Keime abzutöten.

Gerade für Diabetiker ist eine umfassende und sorgfältige Mundhygiene unerlässlich. Durchführung einer professionellen Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis können Diabetiker ihre Mundgesundheit dauerhaft positiv beeinflussen und damit das Risiko von Folge- und Begleiterkrankungen reduzieren. Maßnahmen, die vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen, zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Quelle: DocCheck 06.34

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