Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe heute von einem Kieferorthopäden erfahren, dass meine kieferorthopädische Behandlung, die ich im Kindesalter hatte, völlig falsch durchgeführt wurde und meine jetzigen Beschwerden ausgelöst hat. Mir wurden damals nur im Oberkiefer zwei Backenzähne gezogen. Der Gurnd dafür war, dass ein Zahn nach innen gewachsen war, da der Milchzahn störte und nicht raus fiel. Hatte damals Angst ihn ziehen zu lassen, was ein großer Fehler war. Ich habe oben eine lose Spange getragen, die die Zähne zusammengebracht und die Lücken verkleinert hat. Nun habe ich Beschwerden im Kiefergelenk (Knacken und Schmerzen auf der rechten Kieferseite) dazu kommen körperliche Beschwerden wie Nackenschmerzen, Beckenschmerzen auf der linken Seite, Ohrenschmerzen im rechten Ohr, Druck im rechte Auge. Ich bin schon seit zwei Jahren wegen meiner Rückenschmerzen in Behandlung, aber die Ursache wurde nie behoben. Das Knacken im Kiefer hatte ich zunächst nur, wenn ich größere und festere Sachen (z. B. ein Brötchen) gekaut habe. Nun habe ich dieses Knacken aber dauerhaft und Schmerzen kamen dazu. Der Kieferorthopäde sagte, dass diese falsche Behandlung die Ursache aller Probleme ist. Es hätten nicht nur zwei Zähne oben, sondern auch zwei Zähne unten gezogen werden müssen. Der untere Kiefer ist somit somit in eine Fehlstellung geraten und wenn man nichts unternimmt wird alles nur schlimmer. Ich soll eine feste Spange tragen und höchstwahrscheinlich müssen nun unten auch noch zwei Zähne raus. Nun habe ich Angst, dass das auch wieder nicht richtig wird und meine Beschwerden noch schlimmer und mir dann auch noch wieder zwei gesunde Zähne mehr fehlen. Können Sie mir einen Rat geben? Kann man die Kieferorthopädin jetzt noch dafür verantwortlich machen? Die Kosten sollen sich um die 4000 Euro belaufen, die ich nun alleine tragen muss.

Mit freundlichen Grüßen

Corinna W.

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