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Rauchen während der Schwangerschaft steigert Asthma-Risiko bei weiblichem Nachwuchs

Eine in utero und postnatale Schadstoffexposition durch das Rauchen resultiert aktuellen Studienresultaten zufolge im Speziellen bei adoleszenten Mädchen in einem deutlich gesteigerten Asthma-Risiko.

Dr. Rosa Alati von der University of Queensland, Australien, und Kollegen untersuchten die Asthma-Prävalenz beim Nachwuchs rauchender Schwangerer bzw. deren Neugeborenen, die Passivrauch ausgesetzt waren. Der Rauchstatus der Mütter wurde ab dem Jahr 1981 zweimal während der Schwangerschaft und anschließend sechs Monate und fünf Jahre nach der Geburt erhoben.

Während für 14jährige Buben keine gesteigerte Asthma-Inzidenz bei in utero oder postnataler Schadstoffexposition durch das Rauchen der Mutter registriert werden konnte war die Prävalenz einer Asthma-Symptomatik bei 14jährigen Mädchen von Müttern, die während der Schwangerschaft und sechs Monate nach der Geburt stark rauchten (>20 Zigaretten/d), fast verdoppelt.

Die Wissenschafter fassen zusammen, dass 14jährige Mädchen, deren Mütter während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensmonaten des Kindes mehr als 20 Zigaretten pro Tag rauchen, ein gesteigertes Asthma-Risiko haben könnten.

2006 www.medaustria.atQuelle: Epidemiology; 2006, 17: 138-144

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