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Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe haben laut Resultaten einer im „New England Journal of Medicine“ publizierten Studie ein gesteigertes Risiko des plötzlichen Herztodes zwischen Mitternacht und sechs Uhr früh.

Dr. Aapoor S. Gami und Kollegen von der Mayo Clinic in Rochester, Main, analysierten diesbezügliche Aufzeichnungen von 112 Personen, bei denen ein plötzlicher Herztod als Todesursache angegeben wurde. Alle Subjekte wurden zwischen 1987 und 2003 im Mayo Clinic Sleep Disorder Center untersucht.

Bei 78 Patienten konnte eine obstruktive Schlafapnoe diagnostiziert werden. Bei 46 Prozent dieser Patienten und 21 Prozent der Probanden ohne Schlafapnoe war der plötzliche Herztod zwischen Mitternacht und sechs Uhr früh die Todesursache.
Das relative Risiko des plötzlichen Herztodes zwischen Mitternacht und sechs Uhr früh lag für Personen mit obstruktiver Schlafapnoe bei 95%.

Die obstroktive Schlafapnoe scheint laut den oben beschriebenen Studienresultaten einen Risikofaktor des plötzlichen Herztodes während der Nacht darzustellen.

Quelle:
2006 www.medaustria.atN Engl J Med; 2005, 352: 1206-1214

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