sehr geehrter herr drdr. belsky,

vor 4 monaten wurde mir der 7. backenzahn unten rechts gezogen. der wurzelbehandelte zahn war entzündet. nach einer trockenen alveole war auskratzen und zunähen angesagt – und gut war. 3 monate später unerklärliche schmerzen im nacken (so beginnen zahnschmerzen bei mir meistens), dann stiche im kiefer unten rechts (hier fehlen auch der 6. zahn und der weisheitszahn) mit ausstrahlung richtung schläfe. zahnfach wurde nochmal ausgekratzt. es waren knochensplitter, aber keine entzündung feststellbar. schmerzen kehrten aber wieder. mittlerweile nacken total verspannt, ich habe kopfschmerzen im hinterkopf, blockaden und bin ein häuflein elend. geht auch auf die linke seite über. röntgen hws – leichte abnutzungserscheinungen. aber kommen davon die kieferschmerzen? grundsätzlich läuft – neben nackenschmerzen – einmal täglich der schmerz in richtung kiefer. dort zieht es richtung ohr und strahlt in richtung hals. ich hatte mittlerweile so einen steifen hals mit halsschmerzen und globusgefühl, dass ich mit verdacht auf rachenkrebs zum hno bin. spiegelung ergab: alles gut. nun denke ich als frühere raucherin gar an lungenkrebs (obwohl ich noch keine 40 jahre alt bin). allerdings: immer sind es die kieferschmerzen, die wieder auftauchen und mich stutzig machen. röntgen bei 3 verschiedenen zahnärzten brachte nichts zutage. was mir auffällt: nachts habe ich ne zeitlang arg mit den zähnen geknirscht. jetzt vor lauter anspannung wieder. kann es damit zu tun haben. bei welchen fachärzten soll ich mich nach ihrer empfehlung vorstellen? bin langsam verzweifelt. danke für ihre antwort.

mia

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