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Auch Bagatellverletzungen können zu Wundstarrkrampf führen, warnen Ärzte aus Freiburg. Anlaß ist die Krankengeschichte einer 80jährigen Frau, die sich bei der Gartenarbeit eine Schürfwunde zugezogen hatte und wenige Tage später an Tetanus erkrankt war.

Nach Angaben von Professor Christian Bogdan und seinen Kollegen von der Uniklinik Freiburg war die Frau am achten Tag nach der Verletzung in die Klinik gekommen. Sie hatte Schluckstörungen, eine Kiefersperre sowie einen Beugekrampf der linken Hand. In der Klinik kam es zudem zu Laryngospasmen, Tachykardien und Tachypnoen. Es wurde Tetanus diagnostiziert. Die Patientin wurde mit Immunglobulin sowie Penicillin G und Metronidazol behandelt. Nach vier Wochen konnte sie mit einer leichten Beugestellung an Hand und Finger entlassen werden.

Besonders bei alten Menschen mit beeinträchtigter peripherer Durchblutung oder bei chronischen Wunden sollte dringend der Impfschutz überprüft werden, so die Ärzte.

Quelle: http://www.univadis.de

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