Guten Abend Herr Dr. Belsky

Ich hab mich jetzt durch einige Ihrer Foren gelesen bzw. gehört und ich würde Sie gerne bitten mir ihre Meinung zu meinem Zahnimplantat sagen.
Vorweg möchte ich mich bei Ihnen schon mal für die Länge entschuldigen.
Im Juli 2017 wurde bei mir der Schneidezahn gezogen und sofort implantiert. Da ich keine Entzündung drinnen hatte, auch wurde cerabone als Knochenersatz eingefügt. bis Dez 2017 heilte alles reibungslos ein und ich hab mir nicht viel dabei gedacht. Ausser, dass im September 2017 mir mal die Zunge brannte, worauf der Arzt meinte ich hätte vl eine Apfelallergie. Naja. Im dez 2017 wurde dann das Implantat freigelegt und die Zirkonkrone zementiert. Soweit so gut. ich war natürlich sehr froh, dieses furchtbare Flügerl nicht mehr tragen zu müssen. Ab Ende Jänner 2018 begann dann mein Horror, der leider bis heute anhält.
Von heute auf morgen brannte mir unentwegt der Mund, ich hatte das Gefühl dass Strom fließt und auch permament einen Metallgeschmack im Mund. Ich ging wieder zum Zahnarzt (der hatte nur die Krone zementiert) Kieferchirurg hat implantiert. Der ZA meinte zwischen Tür und Angel dass ich vl eine Trigenimusneuralgie entwickle. Daraufhin hab ich den ZA gewechselt weil ich mich einfach nicht mehr wohl fühlte, ich hab dann auch noch den Kieferchirurgen drauf schauen lassen. Der meinte, dass das alles perfekt eingeheilt ist und ich soll vit b nehmen. daraufhin begannen meine Symptome immer mehr, das Gesicht auf der linken Seite hat ganz schlimm gekribbelt und ich hatte permanent Druck beim Nasenflügel über dem Implantat, Kopfweh, Schwindel, mir war immer furchtbar kalt. Ich kann mir diese ganzen Symptome leider noch immer nicht erklären. Das Zahnfleisch über dem Implantat u dem Nachbarzahn der wzr ist brannte wie Feuer, alles kauf auszuhalten.
Die Hausärztin tippte dann auf Depression, aber das ssri half auch nichts. Im Juni 2018 hab ich mir dann die Krone runtermachen lassen und der neue ZA entfernte noch einigen vom Knochenersatzmaterial. Er meinte, dass das die Ursache sei und jetzt Ruhe sein sollte. Daraufhin bekam ich ein Kunststoffprov, dass ich bis zum Sep. 2018 trug. Im sep. 2018 bekam ich dann anstatt das Abutment aus titan eines aus Zirkon und auch wieder eine neue Zirkonkrone, der Nachbarzahn wsr bekam auch einen neue Krone aus Zirkon, weil der ZA meinte, dass sie nicht dicht sei.
Zeitgleich hab ich fast alle untersuchen lassen, was zu untersuchen sei. Mrt, nervenwasseruntersuchung, kinesiologische austestung, gastro, blut, internisten, Allergietest über die haut und über das Blut – ltt, osteopath, pilatestraining, psychologin. ich hab mir die meisten Untersuchungen alles privat bezahlt und rausgekommen ist rein gar nicht. Ausser dass ich einen extremen Eisenmangel habe bzw hatte, bekomme dagegen Infusionen. Das könnte vl das Zungenbrennen erklären ist aber nach wie vor noch vorhanden.
Im Internet las ich dann was von Neuropathie und ich nehme jetzt seit Okt. Gabapentin. das Brennen wurde besser und das kribbeln auf der linken Gesichtsseite auch, aber der Metallgeschmack besteht noch immer und ich hab das Gefühl dass zwischen Implantatzahn und Nachbarzahn der wsr ist immer eine Flüssigkeit runterkommt die das brennen der Zunge verursacht. schmeckt auch metallisch.
Was ist das alles? bitte helfen Sie mir? ja, die psychische Komponente möchte ich eh nicht ausser Acht lassen, aber kann man sich diese Symptome wirklich so einbilden??
Die Psychologin meinte dass ich eine Sensibilitätsstörung habe und dass sich das noch legt, aber ich hab das Gefühl dass das mechanisch etwas mit dem Implantat nicht passt. Kann beim Entfernen des Ersatzmaterials was passiert sein?
Oder spinnt der Nerv?
Vl können Sie mir weiterhelfen, ich würde auch gerne zu Ihnen kommen damit sie sich ein Bild davon machen können, aber bei mir wurde das Implantat leider zum Horror.

Vielen herzlichen Dank schon mal im Voraus
Sandra

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