Beim bohren entfernt der Zahnarzt Teile Ihres Zahnes. Gebohrt wird aufgrund von Karies, Karies bedeutet Zahnfäule und ist eine durch Bakterien verursachte Erkrankung. Ziel ist, den Zahn Kariesfrei zu bekommen, dass erreicht man durch das weg bohren der Karies Läsion. Der Defekt der dadurch am Zahn entsteht muss irgendwie gefüllt werden, das kann durch eine Zahnfüllung geschehen, oder aber eben durch ein Goldinlay. Goldinlays waren lange Zeit die optimalste Variante um die verloren gegangene Zahnsubstanz zu ersetzen, vorausgesetzt sie wurden von einem Fachmann gesetzt. Dank der verbesserten Klebeverfahren werden heutzutage immer häufiger Keramikinlays angewendet, diese dichten mehr ab und sind ästhetisch schöner.

[B]Wie lange hält ein Goldinlay[/B]
Die Haltbarkeit von Goldinlays hängt von der Inlay Größe, des Patienten und der Verarbeitung ab. Große Inlays werden mehr belastet als kleinere, auch macht es einen Unterschied ob eine zarte 45kg Omi zubeißt oder ein 120kg schwerer Bodybuilder. Zudem spielen natürlich auch noch Eßgewohnheiten eine Rolle. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Erfahrung des Zahnarztes, wie er den Beschliff wählt, wohin er die Übergänge Zahn/Inlay plaziert und wie genau das Inlay dann zementiert wird. Gut gemachte Goldinlays können bei guter Mundpflege mehrere Jahrzehnte gute Dienste leisten. So findet man immer wieder Inlays, die noch von Dentisten angefertigt wurden, die nach 40 Jahren, wie am ersten Tag aussehen. Früher wurden die Inlays häufig im Mund angepaßt, man klopfte die weiche Goldmasse in die geschaffene Kavität.

[B]Goldinlay Material[/B]
Das Material besteht aus einer Goldlegierung, es sollte nicht zu wenig aber auch nicht zuviel Gold verwendet werden, denn sonst erhält man ein zu weiches oder ein zu hartes Goldinlay. In der Regel wird eine Legierung verwendet, die 70-90% Gold enthält, der Rest ist Platin und Palladium. Früher wurden Goldinlays oberflächlich häufig mit Keramik verblendet, dies wird aber nicht mehr gemacht, denn die Keramik splittert mit der Zeit ab.

[B]Was kostet ein Goldinlay[/B]
Die Preise für ein Goldinlay bewegen sich in Europa zwischen 200€ bis 600€, das Gold wird in der Regel zusätzlich berechnet.

[B]Alternativen für ein Goldinlay[/B]
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[*]plastische Zahnfüllmaterialien (Amalgam, Zemente – halten nicht so lange wie Gold)
[*]Keramikinlay
[*]Titaninlay
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[B]Worauf sollte man achten[/B]
Fragen Sie den Zahnarzt womit er am häufigsten arbeitet, leider werden Füllungen immer wieder “schlecht” gemacht, weil Erfahrungen damit fehlen und man lieber beim alt bewährten bleibt. Ein Zahnarzt, der sein Lebenlang gute Goldinlays macht, ist sicher der richtige Ansprechpartner für diese Inlays, einer der vorwiegend Keramikinlay macht, ist eher ein besserer Ansprechpartner für diese Inlayvariante.
Der Zementierspalt der Goldinlays sollte nicht sichtbar sein, denn ein zu breiter Spalt ist ein Hinweis auf ein nicht optimal passendes Inlay. Mit der Zeit wäscht sich der Zementspalt aus und es droht Sekundärkaries.
Löst sich einmal ein Goldinlay von alleine, dann sollte es nicht wieder einzementiert werden, es gehört in der Regel neu gemacht.

Unten finden Sie ein paar Bilder von Goldinlays. [B][SIZE=2]Alle Arbeiten auf diesen Bilder wurden von der Zahntechnik [URL=”http://www.apollonia-indent.net/home.html”]Apollonia[/URL] und Denta Beauté angefertigt.[/SIZE][/B]



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