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Zuerst einmal ein großes Lob an Sie, finde die Seite und Ihre Antworten auf die Beiträge sehr gut.

Zu meinem Problem:
Ende letzten Jahres musste ich wegen Schmerzen meine Angst vorm Zahnarzt überwinden, habe einen gefunden, der mir dann bei der ersten Behandlung den Weisheitszahn links oben entfernt hat, hatte ein riesen Loch im Zahn. Bin dann weiter hin gegangen und hab den Rest sanieren lassen, die Angst vorm Zahnarzt ließ nach, fühlte mich gut aufgehoben und war stolz auf mich.

Zu guter Letzt sollte links unten nun der Weisheitszahn operativ entfernt werden, da bei dem Zahn davor die Füllung aus dem Jahre Schnee schon angebrochen war und da kam man nicht mehr richtig dazu, durch den Weisheitszahn. Da der eh schon etwas schwarz war und ich nicht in den Zwischenräumen mehr putzen konnte, war ich einverstanden. Der Weisheitszahn war ca. 1 cm raus gewachsen, leider schief in den Zahn davor hinein.

Also Mittwoch vorige Woche Weisheitszahn entfernt, zugenäht, während diesem Vorgang ist leider beim Zahn davor die komplette riesige Füllung raus gebrochen, auf diese Möglichkeit wurde ich vorab natürlich drauf hingewiesen, dass dies passieren kann. Also kam dort eine provisorische Füllung rein, Zahn sollte ordentlich gemacht werden, wenn Wunde verheilt ist.

Ersten 3 Tage keine wirklichen Schmerzen, war stolz auf mich und darauf, dass alles so toll verläuft. Ab Tag 4 Höllenschmerzen, es hämmert und klopft und ich wusste gar nimmer wo genau. Tag 7 bin ich dann doch zuerst zum Hausarzt (krank schreiben, konnte und kann nicht mehr arbeiten), der meinte die Wunde ist entzündet. Also ab zum Zahnarzt (hab mich vorab nicht getraut da ich dachte, dass ich nur wehleidig bin), er meinte Wunde ist nicht entzündet, hat auf die Nähte drauf gedrückt, aber da tat auch wirklich nichts weh. Dann hat er mir auf den Zahn davor drauf geklopft, wo die provisorische Füllung drauf war und ich bin fast an die Decke gesprungen. Also hin und her, Nähte gezogen, Wurzelbehandlung, eine Menge Spritzen bekommen bis endlich irgendwas gewirkt hat und dann das übliche Prozedere. Folgetermin in etwas mehr als 3 Wochen bekommen und ab nach Hause.

Zu Hause angekommen, später Wirkung der Spritzen nachgelassen, und dann kam der Schock: Schmerzen sind immer noch da. Vielleicht eine Spur weniger heftig, aber viel reden (beruflich) oder kauen geht gar nicht, da werden sie wieder unerträglich und es haben vorher schon keine Schmerzmittel mehr geholfen, egal in welchen Mengen. Also werde ich morgen wieder zum ZA pilgern, hatte heute keine Ordination und in die Ambulanz will ich nicht.

Was läuft schief? Wäre es eine Möglichkeit den Zahn komplett zu entfernen (dann hab ich zwar nicht mehr viel hinten aber was solls, ich will endlich diese verdammten Schmerzen los werden). Ich kann meinen Krankenstand nicht unbegrenzt ausdehnen da mir sonst eine Kündigung vor der Tür steht.
Ist die Weisheitszahnentfernung daran schuld? Wurde dabei etwas beschädigt? Ich bin wirklich ratlos und dabei war ich so stolz darauf, dass ich das alles ohne Narkose machen ließ und jetzt ist alles viel Schlimmer als vorher. Ich bin wieder an dem Punkt angelangt, wo ich gar nicht mehr zum ZA gehen möchte, denn vorher war ich schmerzfrei!!! Und irgendwie bin ich durch diese Geschichte von meinem ZA auch nicht mehr so überzeugt, obwohl er nix dafür kann. Und mir geht langsam das Geld aus, da privat.

Bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort.
Eine recht verzweifelte Patientin 🙁

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