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Die Tage werden kürzer, es wird früher dunkel, es stürmt und regnet – spätestens im November schlagen vielen Menschen das nasskalte Wetter und der Lichtmangel aufs Gemüt. Dauert der lustlose, niedergeschlagene Zustand länger als zwei Wochen an, spricht man von einer saisonal abhängigen Depression (SAD).

Auslöser ist in der Regel der Lichtmangel, der in den Herbst- und Wintermonaten vorherrscht. Die “kürzer” werdenden Tage signalisieren dem Körper einen veränderten Tag-/Nachtrhythmus, Hormone und Botenstoffe im Gehirn geraten durcheinander und können zu schweren Stimmungsschwankungen führen.

Bei leichten Verstimmungen helfen oft einfach Maßnahmen. So kurbeln Spaziergänge zum Lichttanken und eine kohlenhydratreiche Ernährung die Produktion von Serotonin, einem „Glückshormon“ im Gehirn an. Größere und länger anhaltende Beschwerden sollten ärztlich behandelt werden. Dabei müssen es nicht immer schwere Antidepressiva sein – eine Lichttherapie oder eine Behandlung mit natürlichen Arzneimitteln wie Johanniskraut können vielen Menschen mit SAD helfen, ihr inneres Gleichgewicht wiederzufinden.

Quelle: Onmeda

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