S.g. Herr DDR. Belsky,

leider hatte ich vor 10 Tagen mich von meinem Zahnarzt überreden lassen, den Weisheitszahn im Oberkiefer links entfernen zu lassen, obwohl er gesund und ausgewachsen war, aber “er hätte ja ein wenig Karies und ich käme ja nicht hin um ihn zu putzen” und die Betäubung würde sich gerade sehr gut anbieten.

Wie auch immer ist die Extraktion nicht problemlos verlaufen. Es ist beim Ziehen ein Stück drinnen geblieben, das nachgezogen worden ist aber sich ein Loch zur Kieferhöhle öffnete. Natürlich wurde dies sofort zugenäht. Am Röntgen sah man keinen Rest, doch Tage später dann im CT doch. Dieser dürfte 2mm groß sein und bei der Zahnschleimhaut festsitzen, dh. er ist nicht mittig in der Kieferhöhle positioniert. Nun habe ich sehr viele Meinungen von Kieferchirurgen gehört, die meinen ich solle das Stück drinnen lassen und dass zu 99,5% mein lebenlang nichts sein kann (ich bin 26 Jahre alt). Ein anderer Kieferchirurg hingegen meint, dass das Belassen eines Fremdkörpers niemals sinnvoll SEIN kann und eine OP empfehlenswert ist. Die einen meinen, dass es ein schwieriger Eingriff ist, die anderen hingegen minimalisieren die OP. Ich bin da sehr skeptisch und ängstlich. Wie wäre Ihrer Meinung nach die beste Lösung?

Vielen Dank!
Lg,

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