Sehr geehrter Herr Dr. Belsky,

Mein 46er Zahn hat schon so einiges mitgemacht. Nach einer Wurzelbehandlung wurde, aufgrund anhaltender Schmerzen und einer Entzündung, eine WSR durchgeführt. Dies geschah 8/18. Seither ist die OP Wunde nicht zu gewachsen sondern zeitweise immer größer geworden. Der Kieferknochen und die Wurzeln lagen und liegen über Monate frei. Es wurde ein Abstrich und eine Biopsie durchgeführt, letztendlich ohne Befund. Anti-Pilzmittel und ein Cortisonpräpart brachten auch keinen durchbrechenden Erfolg. Nun wurde ich an eine Klinik überwiesen, dort wurde nach einem schnellen Blick entschieden, dass es doch vernünftig wäre, den Zahn zu ziehen. Zur Zeit wird noch ein Abszess in der Region behandelt.
Sollte der Zahn wirklich gezogen werden ? Nach meinem laienhaften Blick ist der Knochen um den Zahn doch nahezu mustergültig nachgewachsen und letztendlich ist “nur” das Weichgewebe betroffen, also akut entzündet und zum Teil nicht mehr vorhanden. Ich bin 36 Jahre alt und würde diesen Zahn doch gern so lang wie möglich behalten wollen.

Vielen Dank im Voraus !

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