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Amalgamausleitung

Amalgamausleitung

Bevor man sich mit der Amalgamausleitung beschäftigen kann, muss man die Quecksilbervergiftung verstehen.

Man unterscheidet akute und chronische Quecksilbervergiftungen. Akute Vergiftungen kamen früher z.B. bei Kleinkindern vor, die sich mit einem Thermometer spielten und nach zerbrechen des Gleichen die schön silbrig glänzende Flüssigkeit schluckten. Akute Quecksilbervergiftungen sind hauptsächlich gekennzeichnet durch Verätzungen. In unserem „Thermometer“ Beispiel kam es also zu Verätzungen am Mund, an der Speiseröhre und Magen. Je nach Schweregrad kommt es zur Narbenbildung mit all den daraus resultierenden Folgen. Was kann man sich darunter vorstellen? Bleiben wir bei der Speiseröhre – ein Muskelschlauch, der Speisen befördert. Kommt es zu ausgedehnten Verätzungen, dann wird der Muskel zerstört und es bildet sich Narbengewebe! Durch das Narbengewebe wird der „Schlauch“ verengt und man muss die Speiseröhre schlimmstenfalls entfernen und z.B. durch eine Dünndarmschlinge „ersetzten“.

Eine „Ausleitung ist also bei akuten Quecksilbervergiftungen fruchtlos! Womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären, den chronischen Quecksilbervergiftungen. Nehmen Menschen in kleinen Dosen über lange Zeiträume organische Quecksilberverbindungen zu sich, dann wird das Quecksilber vor allem im Hirn abgelagert. Dort wiederum in bestimmten Arealen, deshalb haben chronische Quecksilbervergiftungen immer die gleichen Symptome – Hände zittern, Gleichgewichtsstörungen, Gehstörungen (fast gleich wie beim Parkinsonkranken im Endstadium), depressive Stimmung und Einengung der Gedanken. Vor allem Dentisten waren von diesem Schicksal betroffen. Sie sehen also eine Quecksilbervergiftung ist nicht etwas, woran man glaubt „es zu haben“, entweder Sie haben eine, oder Sie haben keine. Es handelt sich um schwere Krankheitszeichen! Nun werden, auch von vielen Ärzten, diverse Substanzen zur Quecksilberausleitung angeboten, so z.B.

  • Chlorela
  • Spirulina
  • Zinc
  • Vitamin C
  • Phytohypophyson

Viele dieser Stoffe passieren nicht einmal die Darmschranke, das heißt es handelt sich um Ballaststoffe, wir scheiden diese unverändert aus. Die Blut/Hirn Schranke wird von keinem dieser Stoffe passiert, wie also ein Stoff, der nicht in Kontakt mit dem Quecksilber im Hirn kommt, diesen binden und dann aus dem Körper ausschleusen soll, ist und bleibt ein Rätsel. Auch findet man diesbezüglich keine fundierte Literatur in der Cochrane Datenbank – Schlagwort „Evidenzbasierte Medizin“ (www.cochrane.org).

Mehr dazu im Video Amalgamvergiftung.

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