Denta Beauté - alle Kassen | 1190 Wien, Billrothstraße 29 | +43 1 369 66 25

Kinderzahnpflege

    https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/a/
  • A
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/b/
  • B
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/c/
  • C
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/d/
  • D
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/e/
  • E
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/f/
  • F
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/g/
  • G
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/h/
  • H
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/i/
  • I
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/k/
  • K
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/l/
  • L
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/m/
  • M
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/n/
  • N
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/o/
  • O
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/p/
  • P
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/q/
  • Q
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/r/
  • R
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/s/
  • S
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/t/
  • T
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/u/
  • U
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/v/
  • V
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/w/
  • W
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/x/
  • X
  • https://www.denta-beaute.com/dentallexikon-category/z/
  • Z

Kinderzahnpflege, zusammen werden wir den Großen von morgen unnötiges Leid ersparen, auf das die Welt besser werde!

Beschäftigen wir uns deshalb kurz mit der Kinderzahnpflege! Milchzähne zu schützen ist wichtig, denn immerhin müssen diese zwölf Jahre gute Dienste leisten und das nicht nur als Kauwerkzeuge. Gesunde Milchzähne sind für die Sprachentwicklung, Kieferwachstum, Koordination der mimischen Muskulatur ebenso bedeutend wie für die Ästhetik und somit für das Selbstwertgefühl Ihres Kindes.
Wenn Ihr Kind bereits kariöse Zähne hat, dann gehören diese saniert, auch in Vollnarkose wenn nötig. Ein Zahnarzt, der Ihnen zu keiner Therapie rät hat von der Kinderzahnheilkunde keine Ahnung, denn die kariösen Zähne sind wie ein Streuherd und gefährden das restliche Gebiss.
Damit es erst gar nicht so weit kommt beschäftigen wir uns kurz damit: „Mein Kind nascht eigentlich sehr selten Zucker“ denken viele Eltern, allerdings essen wir nur einen kleinen Teil als Zucker an sich, der größte Anteil versteckt sich in fertigen Produkten. Es ist nicht immer leicht, den Zucker in Lebensmittel zu erkennen, da sich die Industrie oft der wissenschaftlichen Namen bedient:

  • Saccharose (Rübenzucker) = Haushaltszucker
  • Glukose = Traubenzucker
  • Fruktose = Fruchtzucker
  • Laktose = Milchzucker
  • Maltose = Malzzucker
  • Xylitol = Birkenzucker (DER SCHEINT KARIES ZU HEMMEN)

Alle Zuckerarten (auch Honig) haben die gleichen negativen Auswirkungen: Sie verursachen Karies, vor allem, wenn Zucker oder zuckerhaltige Lebensmittel häufig zwischendurch gegessen werden. Zucker bildet Beläge, Beläge sind ein Nährboden für Bakterien, Bakterien verursachen Karies, Karies ist eine vermeidbare Zahnerkrankung.
Erlauben Sie Ihrem Kind nur zwei Zwischenmahlzeiten pro Tag (Motto: Gegessen wird nur am Tisch, ohne Spielzeug – dies fördert auch eine ausgewogene Esskultur). Der Speichel ist nach einer Mahlzeit in der Lage, den von Säuren angegriffenen Zahnschmelz zu „reparieren“. Das braucht Zeit, durch häufige und vor allem süße Zwischenmahlzeiten wird dieser natürliche Schutz- und Reparaturmechanismus überfordert. Deshalb kein lutschen an Semmeln, Bananen, Zuckerln oder Süßwaren. Bieten Sie lieber zuckerfreie Produkte an (Vollkornbrot, andere Früchte)! Bedenken Sie auch, dass Sie selbst Vorbild sind.
Produkte, die mit „ohne Zucker“ werben, sind oft nicht besser. Sie sind zwar ohne Haushaltszucker, können jedoch durchaus andere Zuckerarten enthalten. Achten Sie deshalb immer auf die Zutatenliste! Zuckeraustauschstoffe wie z.B. Sorbit, Malit Xylit, Isomalt verursachen zwar keine Karies, aber Sie können nur begrenzt eine Alternative für Zucker sein – da sie abführend wirken. Insbesondere Kinder können schon bei geringen Mengen empfindlich reagieren. So kann schon ein Verzehr von 2-3 „zahnschonenden“ Bonbons nacheinander einen Durchfall auslösen.
Beginnen Sie die regelmäßige Zahnreinigung schon beim Durchbruch des ersten Milchzahns mit einer Kinderzahnbürste – ohne Druck und ohne Zahnpasta, die mechanische Reinigung ist am wichtigsten. Nach dem Putzen keine zuckerhaltigen Produkte mehr anbieten (auch Milch nicht). Bringen Sie Ihr Kind rechtzeitig mit in die Zahnarztpraxis, damit es die Atmosphäre kennen lernt, ohne behandelt zu werden.
Verwenden Sie höchstens eine erbsengroße Menge Kinderzahnpasta sobald Ihr Kind ausspucken kann (z.B. Weleda Kinderzahngel). Ohne schäumende Tenside, Süß- und Zuckeraustauschstoffe, synthetische Aroma (Erdbeergeschmack, etc., regt die Kinder nur zum runterschlucken an) sowie Farb- und Konservierungsstoffe. Fluoridtabletten sollten nicht mehr verwendet werden, fluoridhaltige Zahnpaste hingegen ist gut.
Ritualisieren Sie das Putzvergnügen im Zuge der Körperhygiene mit einem kleinen Lied oder Vers. Putzen Sie die Zähne Ihres Kindes bis zum zehnten Lebensjahr zweimal am Tag nach, denn erst mit ca. 10 Jahren ist Ihr Kind von seinen motorischen Fähigkeiten soweit ausgereift, dass eine gute selbstständige Mundhygiene überhaupt erst möglich wird. Lassen Sie Ihr Kind bei Ihrer eigenen Körperpflege zusehen. Ihr Kind wird es Ihnen sicher einmal danken! Hier ist ein Video zum Thema Kinderzahnpflege.

Kinderzahnpflege