Sehr geehrter Dr. Belsky,
Sie schreiben “erblich schlechte Zähne gibt es nicht”. Ich stimmt zu, dass wohl keiner mit bereits “schlechten Zähnen” auf die Welt kommt. D.h. die Entwicklung zu kaputten Zähnen ist wohl oder übel der eigenen, nicht ausreichenden Zahnhygiene zuzuschreiben. (ausnahmen wie Krankheit / Unfall einmal ausgenommen).
Dennoch beschäftigt mich die Frage, warum es so scheint, dass beim einen Menschen eben weniger, beim anderen Menschen mehr Hygiene benötigt wird um Zähne zu erhalten? Mein Mann z.B. putzt seine Zähne aus meiner Sicht eher lieblos und sehr kurz (vielleicht eine Minute). Er nutzt weder Munddusche noch Zahnseide. Dennoch hat er mit Mitte 40 keine einzige Plombe, nein, nicht mal eine kleine Zahnfleischtasche o.ä. Würden wir nicht zusammen 2x Jährlich zum Zahnarzt gehen würde ich es nicht glauben. Ich zum Beispiel kann aus leidvoller Erfahrung sagen, mit dem Hygieneansatz meines Mannes würde ich ganz sicher an meinen Zähnen erneut Karies bekommen. Um meine Zahnleid dauerhaft zu verbannen putze ich täglich 2 mal, nutze Zahnseide sowie Interdentalsticks etc.
Wieso ist das so?
Herzliche Grüße
Susanne

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