Guten Abend,

bei mir wurde bei einem vom HNO-Arzt angeforderten NNH-CT vom Radiologen eine “1,2 cm große periradikuläre Zyste” und eine “hochgradige chronisch apikale Parodontitis” am Zahn 17 entdeckt (der ist bereits wurzelbehandelt). Ich habe daraufhin mit den CT-Bildern zwei Zahnärzte aufgesucht, die verschiedene Röntgenaufnahmen angefertigt haben (Panorama, Kleinbild), auf denen sie jedoch keine Zyste sehen konnten. Der eine meinte daraufhin, man müsse dem CT mehr vertrauen, da eventuell eine Zahnwurzel die Zyste im Röntgen verdecken kann, während der zweite relativ ratlos war und mich zu einem DVT schicken möchte. Einig waren sie sich nur darin, dass der Zahn gezogen werden muss, falls eine Zyste da ist.
Ich bin nun auch etwas ratlos, kann so eine Zyste am Röntgen einfach nicht zu sehen sein? Für mich sieht es auf dem CT so aus, als ob die Wurzeln der oberen Zähne “in” der Kieferhöhle statt im Knochen enden, kann es damit was zu tun haben? Dem DVT gegenüber bin ich etwas skeptisch (Strahlenbelastung), hatte ja gerade das CT, da kann das DVT ja auch nicht viel mehr bieten, oder? (das CT-Gerät war sehr neu (< 1 Jahr) und das Zentrum scheint sehr etabliert zu sein)
Macht es im Zweifel nicht eher Sinn, den Zahn einfach ziehen zu lassen?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

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